Hinweise zum Brüten von Enten in Wohngebieten


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Durch den Flughafenausbau wird der natürliche Lebensraum für Wasservögel rund um Kelsterbach immer stärker reduziert. Deshalb suchen sich die anpassungsfähigen Stockenten zwischen März und Juli öfters Balkone, Terrassen, Gärten etc. als scheinbar sichere Nistplätze aus. Hier sind die Wasservögel zwar sicherer vor Feinden, allerdings kommen sie mit ihren frisch geschlüpften Küken von dort aus meistens viel schwerer zu einem geeigneten Gewässer zurück.

Aus diesem Grunde sollte man rechtzeitig versuchen, eine Entenbrut zu Hause zu vermeiden. Dazu sollten folgende Vorbeugemaßnahmen getroffen werden:

  • Balkon, Terrasse, Garten etc. sollten möglichst oft betreten werden, damit die Vögeln diese nicht als "ruhigen Ort" empfinden;
  • Möbel/Pflanzen sollten im Außenbereich manchmal umgestellt werden, damit Enten nicht vermittelt wird, dass als Deckung nutzen zu können;
  • die Vögel sollten nicht gefüttert werden und
  • man sollte Kontakt zum örtlichen Tierschutzverein aufnehmen, um Informationen und Hilfe zu erhalten.

Ein Hinweis zur Rechtslage, wenn die Enten bereits mit der Brut begonnen haben:
Durch das Bundesnaturschutzgesetz sind brütende Enten geschützt. Es ist daher nicht erlaubt, ihre Brutstätten zu stören oder gar zu zerstören. Das Einfangen der Tiere ist nur dann gestattet, wenn sie umgehend wieder frei gelassen werden.

Kontakt: Judith Wagner, Tel.: 06107/1501 oder Anja Eckert, Tel.: 0174/3906524
Email:
info@tierschutz-kelsterbach.de


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