Myxomathose ist auch für Hauskaninchen gefährlich !!!


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In den letzten Wochen wurden in Kelsterbach wieder zunehmend von Myxomatose befallene Wildkaninchen in den Tierarztpraxen sowie beim Tierschutzverein Kelsterbach vorbeigebracht. Einige Tiere sind kurz darauf leider gestorben oder mussten erlöst werden. Diese Vorfälle nehmen wir erneut zum Anlass, Kaninchenbesitzer ausdrücklich auf die Gefährlichkeit dieser Krankheit hinzuweisen.

Bitte bringen Sie ein Tier, das ähnlich aussieht und dem es sehr schlecht geht, direkt zum Tierarzt oder in eine Tierklinik, damit es von seinem Leiden erlöst werden kann! Ihnen werden dafür auch KEINE KOSTEN entstehen und es ist leider das einzige, wie man den Tieren noch helfen kann :ó( Sie müssen sonst sehr lang und qualvoll sterben ...

Der Myxomatosevirus gehört zur Familie der Pockenviren. Nur Kaninchen (selten auch Feldhasen) können befallen werden und der Krankheitsverlauf endet in der Regel tödlich. Andere Tierarten oder Menschen sind nicht gefährdet.

Die Übertragungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig:

  • Blutsaugende Insekten – wie die Stechmücke (z. B. Schnake), Kaninchenfloh oder Zecke;
  • Milben oder Fliegen;
  • Kaninchen zu Kaninchen (durch Schleimhautkontakt beim Beschnuppern);
  • Mensch zu Kaninchen (der Mensch wird nicht infiziert, er kann aber durch Kontakt zu erkrankten Tieren das Virus übertragen);
  • indirekter Kontakt durch kontaminierte Gegenstände oder Futter (z. B. gepflücktes Gras oder Kräuter von der Wiese, Heu etc.).

Nur durch regelmäßiges Impfen können Sie Ihr Kaninchen schützen - egal ob es in Innen- oder Aussenhaltung lebt!!!

Kontakt: Tierschutzverein Kelsterbach, Anja Eckert, Tel.: 0174/3906524, anja.eckert@tierschutz-kelsterbach.de


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